Negative Emissionen und CCS für die Klimaneutralität: Stand der Forschung und der Weg zu einer Carbon Management Strategie

Workshop der Wissenschaftsplattform Klimaschutz

Workshop: Negativemissionen

Adobe Stock/Dzmitry

Dienstag, 6. September 2022, 14:00-17:30 Uhr,
Haus der Bundespressekonferenz in Berlin

Ohne Negativemissionen können die langfristigen Klimaziele nicht erreicht werden, zur Kompensation von nicht vermeidbaren Restemissionen und um langfristig Netto-Negativemissionen zu erreichen. Daher sind sie auch im Bundes-Klimaschutzgesetz verankert. Einigkeit herrscht darüber, dass Negativemissionen kein Ersatz für ambitionierte Emissionsminderungs-Anstrengungen sein können. Darüber hinaus gibt es aber eine Vielzahl offener Fragen, technische wie auch gesellschaftliche. 

In seinem Jahresgutachten empfiehlt die Wissenschaftsplattform Klimaschutz der Bundesregierung, frühzeitig und mit breiter Stakeholderbeteiligung eine langfristig angelegte Negativemissions- Strategie – eine Carbon Management Strategie – zu entwickeln. In dieser Strategie sollen die Bedarfe an Negativemissionen, die regional erreichbaren natürlichen und technischen Potenziale für CO2-Entnahme, -Transport- und -Einspeicherkapazitäten, Ziel- und Nutzungskonflikte sowie Kosten und Finanzierungsbedarfe aufzeigt werden. 

In diesem Workshop werden Mitglieder des Lenkungskreises der Wissenschaftsplattform Klimaschutz gemeinsam mit relevanten Stakeholdern aus Industrie, Zivilgesellschaft und Politik über den Stand der wissenschaftlichen Forschung zu Potentialen und den Entwicklungsstand technologischer Optionen zur CO2-Entnahme diskutieren.

Die Ergebnisse des Workshops werden für die Bundesregierung in einem Impulspapier gebündelt.

Kontakt: Tatjana Kiesow Tatjana.Kiesow@dlr.de
Anmeldung: nach vorheriger Einladung