Literaturstudie über die Verteilungswirkung klimapolitischer Instrumente

Die Studie von Katja Schumacher et al. (Öko-Institut) gibt einen Überblick des Wissenstands zu den Verteilungswirkungen von Instrumenten für die Regulierung von Treibhausgasemissionen

Geldscheine als Kreisdiagramm mit Kuchenheber

Adobe Stock/Tatjana Balzer

Die Literaturstudie gibt ein Überblick der aktuellen wissenschaftlichen Debatte zu Verteilungswirkungen klima- und energiepolitischer Instrumente. Es werden Schlussfolgerungen für Maßnahmen und Instrumenten gezogen, die langfristig zu einer sozial ausgewogenen Energie- und Klimapolitik beitragen. In einem Literaturscreening sind 36 Studien aus 13 Ländern und Regionen berücksichtigt, die dem Stand der wissenschaftlichen Debatte darstellen. Dabei werden Bepreisungsinstrumente, Förderinstrumente, marktregulierende Instrumente und regulatorische Instrumente aufgezeigt.

Fazit des Literatur- und Instrumentenscreening ist, dass nur teilweise grundsätzliche, differenzierte Aussagen zur Verteilungswirkung der Instrumente gemacht werden können, insbesondere wenn es um die Betrachtung ausgewählter vulnerabler Zielgruppen geht. Eine zielgruppenspezifische Analyse und Ausrichtung von einzelnen und gebündelten Maßnahmen müssen zunehmend berücksichtigt werden. Es braucht demnach einen vielseitigen Instrumentenmix, um den klimapolitischen Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig sozial gerechte Bedingungen zu schaffen.